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Arbeitsweise

Supervision arbeitet im Rhythmus wiederkehrender Sitzungen. Zwischen den Terminen läuft der Berufsalltag weiter; die Sitzung ist der Ort, an dem er aus Distanz betrachtet wird. Das braucht Kontinuität: eine einzelne Sitzung verschiebt die Perspektive — Reflexionsfähigkeit wird über die Zeit aufgebaut.

Methodisch arbeite ich zirkulär und ressourcenorientiert. Tempo wird aus der Situation genommen, eigene Annahmen werden sichtbar gemacht, das Feld wird sortiert — und die Perspektive selbst, aus der heraus wahrgenommen, geurteilt und entschieden wird, einbezogen. Hypothesen bleiben im Konjunktiv, nicht als Feststellungen.

Die Aufträge, die ich begleite, kommen häufig aus Konventionierungsstrukturen, Jugendhilfe und Suchtprävention sowie aus Leitungszusammenhängen in sozialen Organisationen. Die dort wirkenden Spannungen — zwischen Auftrag und Ressource, zwischen Fachlichkeit und Alltag, zwischen Rolle und Person — bilden den Stoff, an dem sich Reflexionsfähigkeit entwickelt.

Drei Settings —
ein reflexiver Rahmen.

Erst das Anliegen,
dann das Format.

Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem kostenlosen 30-minütigen Erstgespräch — auf Deutsch, Französisch oder Luxemburgisch. Darin klären wir gemeinsam, wer beteiligt ist, welche Rolle Auftraggeber und Teilnehmende haben und welches Setting — Einzel, Team oder Fallsupervision — zum Anliegen passt. Ziel ist eine belastbare Auftragsklärung, nicht ein Verkaufsgespräch.

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