Lernaufbau
Trainings sind didaktisch gebaute Lernräume. Drei Ebenen werden miteinander verknüpft: Wissen (was man fachlich wissen muss), Methoden (welche Werkzeuge man einsetzen kann) und Haltung (aus welcher Grundposition heraus man arbeitet). Die Trennung ist theoretisch — in der Praxis entsteht Kompetenz erst aus ihrer Verbindung.
Die Lernbewegung ist aktiv: fachlicher Input, Methodendemonstration, Erprobung im geschützten Übungsraum, strukturierter Rückbezug auf die eigene Praxis. Reflexion ist dabei Werkzeug, nicht Selbstzweck — sie hilft, Gelerntes einzuordnen und anschlussfähig zu machen. Transferorientierung ist von Anfang an Planungsmaßstab: Inhalte, Übungen und Materialien werden so gewählt, dass das Gelernte am Montagmorgen in der Einrichtung eine Rolle spielt, nicht nur im Seminarraum.
Die Themen liegen in meinen fachlichen Schwerpunkten: systemisches Arbeiten und Gesprächsführung, Suchtprävention und Harm Reduction, kollegiale Fallbesprechung, Arbeit mit Jugendlichen und deren Umfeld, Rollenklärung, Kooperation und Teamentwicklung in sozialen Einrichtungen. Adressat:innen sind Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Jugendhilfe und angrenzender Felder — als einzelne Teilnehmer:innen in offenen Weiterbildungen, als ganze Teams in Inhouse-Trainings oder als themenspezifische Gruppen in Workshops.